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Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

Heute leben in Deutschland ca. 82,5 Millionen Menschen, während es Anfang des 19. Jahrhunderts noch knapp 20 Millionen waren. Deshalb könnte man meinen, die deutsche Bevölkerung wächst andauernd weiter. Doch das ist ein Trugschluss. Bereits seit Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts hat sich die demographische Entwicklung in Deutschland deutlich verändert. Seit Anfang der siebziger Jahre herrscht in Deutschland ein “Sterbeüberschuss“, d.h. die Anzahl der Sterbefälle übersteigt die Geburtenanzahl.
Während die Altersstruktur in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts noch weitgehend die Alterspyramide mit starker Basis darstellte, die einem Weihnachtsbaum ähnelt, ist der aktuelle Bevölkerungsbaum von anderer Statur. Historische Ereignisse (Weltkriege, Weltwirtschaftskrise) haben ihre Einschnürungen ebenso hinterlassen wie z.B. die geburtenstarken Jahrgänge der Sechziger Jahre ihre Wölbungen.

Die Form der Bevölkerungspyramide hat sich deutlich verändert: Die bevölkerungsstärksten Jahrgänge sind in immer stärkerem Maße im höheren Alter anzutreffen. Der Autor Roland Tichy hat ein Buch zum Thema deshalb treffender Weise "die Pyramide steht Kopf" betitelt.
Ursachen für diese umfassenden Veränderungen sind:

- die geringe Geburtenrate
- die (aufgrund besserer Gesundheitsversorgung) höhere Lebenserwartung, d.h. Alter als Massenphänomen
- die Zuwanderung